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03.02.2018

Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hamburg


Sportberichte
Kalli

Dies diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und U20 Jugendlichen fanden am ersten Februarwochenende zu Beginn der Winterferien statt. Sechs Athletinnen und Athleten hatten im Vorfeld dieser Meisterschaften ihre Quali erbracht, aber leider machten private Pläne und Verletzungen einen Strich durch die Rechnung. Denise Heidinger (Fr) und Moritz Gutschmidt (U18) zogen einen Aufenthalt im Schnee vor und Tari Holz fiel aufgrund einer Verletzung aus. So traten nur Emma Wette und Tom Reinholz, Ole Specht die Reise zusammen mit Coach Kalli die Reise in die Hansestadt an.


Schon am Samstagmittag stand der erste Wettbewerb, der Dreisprung für Emma Wette auf dem Programm. Sie hatte erst kürzlich einen Termin beim Orthopäden und klagte über Schmerzen im rechten Außenbereich ihres Fußes. Kein gutes Omen für diesen Wettbewerb, zu dem 13 Athletinnen sich gemeldet hatten und 11 Athletinnen traten zum Wettkampf an, davon 8 Athletinnen der U18, denn die Norddeutschen Meisterschaften sind für Jugendliche U20 und U18 ausgeschrieben und werden aber nicht getrennt gewertet. Beim Ersten Anlauf sprang Emma 10,21 m und das war erst ein gültiger Versuch. Danach folgte ein guter Sprung, der leider minimal übertreten war und der beste der Serie sein sollte.

Emma Wette

Nur knapp den Endkampf verfehlte Emma Wette (U18) im Dreisprung

Im 3. Versuch steigerte sie sich auf die Vorkampfweite von 10,34 m. Leider fehlten ihr 8 Zentimeter um in den Endkampf zu kommen und wurde auf Platz 9 in die Ergebnisliste eingetragen. Im Analysegespräch mit der leitenden Landestrainerin Annett Stein klagte sie über stärkere Schmerzen, die ihr insbesondere beim Anlauf zu schaffen machte.


Am Nachmittag stand Tom Reinholz (U18) über 400 m im 3. Zeitendlauf auf Bahn 1 in den Startblöcken. Eigentlich wollte Tom eher über die 800 m Distanz an den Start gehen, aber aufgrund des starken Meldeaufkommens über diese Strecke wurde er nur über 400 m zugelassen und hatte mit 54,64 s die zweitschnellste Meldezeit des Jahrgangs 2002. Schon bald waren in diesem Lauf die Plätze vergeben und kam in 55,55 s auf Platz 3 ins Ziel. In der Rangfolge aller 400 m Läufe war er der Schnellste seines Jahrgangs, kam im Feld der U20er allerdings nur auf Platz 18.

Tom Reinholz

Schnellster 400 m Läufer des Jahrgangs 2002 war Tom Reinholz mit 55,55 s


Kurz vor Endes des 1. Tages traten 11 von den 17 gemeldeten Teilnehmern U20 über 1.500 m an. Statt diese Jungs in einem Lauf zu starten, machte man 2 Läufe daraus und unser Ole Specht (U18) musste sich nur mit weiteren fünf Läufern auseinandersetzen, darunter ein Brandenburger Läufer und ein Berliner Läufer.

Ole Specht

Start zum 2. Zeitfinale über 1.500 m mit Ole Specht (U18)

Bald ging Friedrich Heine (SC Potsdam) in Führung und hatte schnell einige Meter zwischen Jonas Just (LG Osterode), Ole Specht und Carlos Ilhan Gümüsboga (BSV 1892 Berlin) gelegt. Die beiden letztgenannten drückten auch nicht groß auf das Tempo. Nach 3:03,89 über 1.000 Meter rief Coach Kalli zu, Ole Mut zu beweisen und das Tempo steigern, was ihm auf gelang. Sofort riss eine weitere Lücke und Ole Specht konnte sein Rennen in 4:33,86 min. nach Hause laufen und brachte ihm Platz 3 in diesem Lauf ein. In der Gesamtreihenfolge kam Ole auf Platz 9 und war nicht ganz zufrieden, weil er meinte: „ein richtiges Meisterschaftsrennen aufgrund der Teilung in zwei Läufe, war es nicht für mich“. Auch seine Meldung über 800 m am Sonntag wurde für ihn abgelehnt, weil man nur 24 Athleten zulassen wollte, aber letztendlich taten nur 13 Läufer in zwei Läufen an die Startlinie.


Trotz Tapeverbandes ließen die Schmerzen über Nacht bei Emma Wette nicht sonderlich nach, die sich im Vorjahr in Neubrandenburg über 60 m Hürden für das Finale qualifizierte. Nach dem Einlaufen entschied sie sich am frühen Sonntagmorgen an den Start zu gehen und kam im 1. Vorlauf als Fünfte in 9,81 s ins Ziel, was aber nicht ihrem Leistungsvermögen entsprach.

Emma Wette

Emma Wette (U18) im 1. Vorlauf über 60 m Hürden der weiblichen Jugend U20

Endlaufteilnahme war damit ausgeschlossen und nun wird man sehen was die weiteren medizinischen Untersuchungen für ihren Fuß ergeben.


Nachdem die Athleten in diesem Jahr die Wettkampfluft der U20 geschnuppert haben, wird es im kommenden Jahr sicherlich ein glücklicheres Ende finden, wenn die älteren Jahrgänge in den Hauptklassen starten.


Fotos: © by Karl-Heinz Flucke

 



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