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12.05.2018

6. Spandauer Läufercup+BBM Hindernismeisterschaft


Sportberichte
Kalli

Wieder einmal war Stadion Hakenfelde, mit seinem Ausrichtr VfV Spandau, der Austragungsort des 6.  Spandauer Läufercups. Gleichzeitig wurden die Berlin-Brandenburgischen Hindernismeisterschaften in dieser Veranstaltung ausgetragen.


Zum Auftakt ging Dajana Forstreuter (W35) über die 100 m Strecke an den Start. Dieses mal waren die Witterungsbedingungen optimal und so stoppte die Uhr bei ihr mit 14,01 s, eine weitere Leistungsverbesserung um 18 Hundertstel.

Dajana Forstreuter

Dajana Forstreuter (W35) läzft erneut eine Bestzeit über 100 m mit 14,01 Sekunden


Auch Raven Scheller (Mä) startete über die gleiche Distanz und blieb 5 Hundertstel über seiner neuen Bestzeit, die er vor zwei Tagen beim OSC Berlin aufstellte.


Auch Katharina Kamml (W45) erwischte optimale Bedingungen im 200 m Lauf. Vor zwei Tagen nässedurchweicht kam sie beim OSC Berlin bereits auf 30,25 s und durchbrach die 30 Sekunden Schallmauer und steigerte sich um weitere 0,26 Hundertstel auf 29,99 s bei einer Windunterstützung von +1,8 m/s.


Nur zwei Jungs der männlichen Jugend U16 hatten über 1.000 m gemeldet. Mit dabei Clemens Herfarth der sich nur mit Ben Valentin Hohendorf vom OSC Potsdam auseinander zu setzen hatte. So schlug Clemens Gegner eine schnelle Startphase (400 m Durchgangszeit 63,60 s) an und dann zog Clemens Herfarth auf und davon und beendete das Rennen mit der Siegerzeit von 2:48,24 min. und führt mit dieser Zeit in diesem Jahr die DLV-Leichtathletik-Datenbank erst einmal an.

Clemens Herfarth

Clemens Herfarth (U16) zur Zeit schnellster 1.000 m Läufer in Deutschland


Die zweite Disziplin für Raven Scheller (Mä) an diesem Tag war der 300 m Lauf. Bereits vor 14 Tagen bei den Krummen Strecken in Marzahn legte er eine neue Bestzeit mit 37,12 s vor. Heute verbesserte er diese Zeit abermals um 45 Hundertstel auf 36,67 s.


Am 1. Mai verfehlte Sandra Heller (W40) die Normerfüllung im 1.500 m Lauf auf gleicher Bahn um ganze 6 Hundertstel. Heute sollte es noch schneller werden. Eine sehr angespannte und nervöse Athletin ging an den Start und Kalli coachte sie mit der Maßgabe nur nicht zu schnell anzugehen. Das klappte zwar nicht ganz, aber dafür kam letztendlich eine Leistungsverbesserung um 12,57 Sekunden auf 5:35,49 s heraus und gleichzeitig Normerfüllung (5:48,00) für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach Ende Juni.

 


Bei den Berliner Langstreckenmeisterschaften im April verfehlte Marie Geyer (U16) die A-Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid um ganze 4,30 Sekunden. Beim heutigen Lauf hatte Marie mit Johanna Kaufmann vom 1. LAC Dessau eine ernst zu nehmende Gegnerin (Bestzeit: 11:36,92). Beide wollten die A-Norm für knacken und sprachen zusammen mit den Trainern eine Taktik ab um dieses Ziel zu erreichen. Nach zwei ersten schnellen Runden ging diese Taktik aber nicht mehr auf und blieben hinter der Marschtabelle zurück. Marie Geyer entschied den Lauf zwar für sich in 11:41,70 min., aber für die Normerfüllung fehlten ihr noch 11,70 Sekunden.


Leider musste die Debütvorstellung unserer Seniorinnen (Forstreuter-Kamml-Schulz-Hansen) ausfallen, weil Annika Hansen während einer Dienstreise eine Flugplanverschiebung um einen Tag erhielt und nicht pünktlich dadurch zum Start erscheinen konnte.


Höhepunkt dieses Veranstaltungstages war die Berlin-Brandenburger Meisterschaft im 2.000 m Hindernislauf der U18. Ole Specht (U18) ging genau nach Plan an, aber bei der Überquerung des 1. Wassergrabens rutschte er vom Balken ab und ging voll ins Wasser und verletzte sich fast.

Ole Specht

Spech in der ersten Runde durch Ole Specht (U18) am Wassergraben

Nachdem er sich aufgerappelt hatte blieb er auch noch an einem Hindernis knapp hängen, so war der Plan bald nicht mehr einzuhalten, sondern es heiß jetzt nur noch auf Titelgewinn zu laufen. Dieses Vorhaben gelang auch Ole gut. In 6:58,59 min. beendete er mit größerem Vorsprung auf seinen Gegner das Rennen und wurde als neuer Berlin-Brandenburgischer Meister U18 geehrt.


Fotos: © by Karl-Heinz Flucke / Volker Specht

 



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