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14.07.2018

Norddeutsche Meisterschaften U20/U16 in Berlin


Sportberichte
Kalli

Noch rechtzeitig wurden die Sanierungen für das Stadion Lichterfelde fertig gestellt um die Norddeutschen Meisterschaften der U20 und U16 im heimischen Stadion auszutragen. Dank gilt an dieser Stelle der Firma Polytan und auch dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zu sagen, dass diese Arbeiten plangemäß abgeschlossen werden konnten. Nun war man auch gespannt ob die blaue Bahn in Lichterfelde das verspricht, was die Athletinnen und Athleten erwarteten. So wurden von den 153 Norddeutschen Vereinen 1.085 Meldungen für 624 Athletinnen und  Athleten abgegeben und so manche Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften am Wochenende 27.-29. Juli in Rostock erfüllt. Schön war es auch, mal wieder ein volles Stadion an zwei Tagen zu haben.

Stadion Lichterfelde

Volles Stadion und spannende Wettkämpfe im Stadion Lichterfelde bei den Norddeutschen Meisterschaften


Die örtliche Ausrichtung im Stadion war der LG Süd übertragen, die mit ihrem bewährten Organisatonsteam um Paul Harfenmeister, David Hoffmann und Kalli Flucke wieder hervorragende Arbeit geleitet haben. Dies wurde uns von vielen auswärtigen Vereinen, genauso wie dem Berliner Leichtathletik-Verband und den Berliner Vereinen bestätigt. Neues Stadion, strahlender Sonnenschein, exakter Zeitplan und gute Leistungen waren die entscheidenden Punkte für Trainer und Aktive.

Läuferdienst

Planung bis ins Detail - auch an den Kleidertransport hatte die LG Süd gedacht


Durch die Schulferien waren schon viele LG Südler verreist und so hatten wir nur zwei Stabhochspringer in die die U20 hochgemeldet und zwei Läufer und eine Speerwerferin am Start.


Den Auftakt am Samstag unternahm Marie Geyer (U16) im 3.000 m Lauf. Ziel war es, möglichst ihre Bestzeit (11:34,30 min.) auf unter 11:30 Minuten (Qualinorm für Deutsche Meisterschaften) zu drücken.

Start 3.000 m U16

Start zum 3.000 m Lauf der weiblichen Jugend U16 mit Marie Geyer

In einem Läuferfeld von 12 Läuferinnen ergab sich bereits nach den ersten Runden die Positionierung, wer um den Titel mitreden konnte, dagegen fiel Marie im Verlauf des Rennenes mit recht gleichmäßigen 95er Runden weiterhin ab. Bei der Durchgangszeit von 10:48,73 min. nach 2.800 m schien es kurzfristig, dass Marie aber noch eine neue Bestzeit laufen würde. In 11:34,54 min. erkämpfte sich gegen ihre Verfolgerin Maila Sievers (Ahrensburger TSV) noch einen kleinen Vorsprung und beendete mit Platz 11 ihr Rennen.

Marie Geyer

Im Schlußspurt überholte Marie Geyer (LG Süd Berlin) noch Maila Sievers (Ahrensburger TSV)


Der Bronzemedaillengewinn der Berliner Meisterschaft M14 Anton Ziegele, der im Frühjahr bereits über 3.000 m 10:52,43 min. lief, startete im Feld der sechs norddeutschen U16 Läufern. Kallis Vorgabe lautete, Rundenzeiten nicht schneller als 1:26 Minuten.  Nach einer Auftaktrunde von 1:24,67 min. lief Anton exakt wie ein Uhrwerk 1:14/1:25er min. Runden.

Anton Ziegele

In der Anfangsphase im 3.000 m Lauf der männlichen Jugend U16 mit Anton Ziegele

Teilweise sah es sogar so aus, als könne er den Erfolg von Clemens Herfarth (Platz 3) aus dem Vorjahr wiederholen, aber da reichte in der Schlußrunde die Kraft nicht mehr und beendete als Vierter in 10:33,27 min. das Rennen. Mit dieser Steigerung um 19,16 Sekunden liegt Anton auf Platz  82 der U16er Läufer über diese Distanz in Deutschland und bei seinem Jahrgang 2004 sogar auf Platz 18.

Anton Ziegele

Anton Ziegele (U16) überrascht mit einem 4. Platz im 3.000 m Lauf in 10:33,27 min.


Mit dem Stabhochsprung am 2. Wettkampftag eröffneten unsere Athleten Julius Hattenbach und Jan Willoh den Wettbewerb in der Altersklasse U20, zu der sie hochgemeldet wurden. Leider hatten sie ein bisschen Pech. Beim Einspringen wechselte bereits Julius Hattenbach den Stab, kam aber im Wettbewerb nicht über die Anfangshöhe von 3,20 m und schied mit o.g.V. (ohne gültigen Versuch) aus. Jan Willoh bewältigte 3,20 m und 3,40 m jeweils im ersten Versuch und bei 3,60 m war an diesem Tage Schluß und kam mit übersprungenen 3,40 m auf Platz 7.


Lilly Tötzke (U16) die lange Zeit verletzt war und nach ihrem Erfolg bei den Berliner Meisterschaften der U16 mit 31,67 m wieder Konstanz im Speerwurf zeigte, blieb nach dem 1. Versuch von 24,67 m nur zwei Zentimeter unter ihrer Bestleistung. Beim 3. Versuch markierte der Speer 28,68 m, aber um den Endkampf zu kommen mussten 35,52 Meter aufgeboten werden. So kam Lilly auf Platz 11 mit 31,62 Meter der 14 Speerwerferinnen.


Fotos: © by Karl-Heinz Flucke

 



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