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17.08.2019

Berliner Meisterschaft U14


Sportberichte
Kalli

Die diesjährige Berliner Meisterschaft der U14 fand bei strahlendem Wetter in Marzahn beim 1. VfL Fortuna statt und zur Unterstützung standen Denise Heidinger und Ansgar Baumgarten unseren Athleten bei.

Zum Auftakt Bronzemedaille


In 5 Zeitvorläufen der männlichen Jugend M13 qualifizierte sich unser Kaderathlet Lasse Schattling im 3. Zeitvorlauf als Sieger mit 9,99 s für das A-Finale. Mit dieser Zeit verbesserte er gleichzeitig seine persönliche Bestzeit um 9 Hundertstel und steht damit auf Rang 5 der laufenden BLV-Bestenliste. Christoph von Reichenbach kam mit 11,13 s im 2. Zeitlauf nicht an seine Bestleistung heran und konnte sich nicht für das A- oder B-Finale qualifizieren, denn hier wurden 10,71 Sekunden gefordert.


Im A-Finale konnte Lasse seine Vorlaufzeit nicht weiter toppen und lief mit 10,14 Sekunden auf den Bronzeplatz. Die 1. Medaille für die LG Süd Berlin.

Titelgewinn im Hochsprung

Der Hochsprung war eine weitere Herausforderung für Lasse Schattling, den er mit 1,30 Meter begann und bei 1,40 Meter eine kleine Krise durch zwei Fehlversuche hatte. Die nachfolgenden Versuche mit 1,43-1,46 Meter übersprang er im 1. Versuch und bei 1,49 Meter kam ein weiterer Fehlversuch hinzu. Bei seiner persönlichen Bestleistung von 1,52 Meter musste er 3 x passen, aber durch die geringeren Fehlversuche wurde Lasse Berliner Meister. Sein Vereinskamerad Christoph von Reichenbach verbesserte seine persönliche Bestleistung von 1,36 Meter auf 1,40 Meter und kam mit dieser Leistung auf Platz 4. Und Maximilian Bung kam mit übersprungenen 1,35 Meter mit Platz 7 unter die ersten 8 Athleten in diesem Wettbewerb

Hochsprung U14

Meister und Platzierte im Hochsprung

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Im Weitsprungwettbewerb traten die Athleten in zwei Riegen an. Unsere LG Süd Jungen waren mit Lasse Schattling, Christoph von Reichenbach und Paul Tittel vertreten, die in ihrer Riege auf Platz 3, Platz 7 und Platz 8 kamen. Lasse gelang in der Serie 4,93-4,92-5,12-5,09-x im letzten Versuch 5,20 Meter was einer Steigerung seiner persönlichen Bestleistung um 37 Zentimeter erbrachte und damit auf Platz 3 in der Berliner Bestenliste liegt. Christoph von Reichenbach blieb nur 10 Zentimeter unter seiner Bestleistung und kam auf Platz 8 mit 4,71 Meter, gefolgt von Paul Tittel der auf 4,48 mit Platz 9 kam.

Sieger im B-Finale


Nur Christoph von Reichenbach trat als einziger Hürdenläufer über 60 m an. In 4 Zeitvorläufen qualifizierte er sich im 3. Lauf mit Platz 4 in 11,08 Sekunden über das B-Finale. In diesem Finale kam er als Sieger auf 10,91 Sekunden und blieb nur knapp über seiner Bestzeit von 10,82 Sekunden.


In zwei Zeitläufen wurden die Meister im 800 m Lauf ermittelt. Im 1. Zeitlauf wurde Peter Otto Winkler Zweiter und kam auf 2:35,09 Minuten und brachte ihm in der Rangfolge Platz 8 ein bei einer Leistungssteigerung um 1,55 Sekunden.

Bronze beim Kugelstoßen

Im Kugelstoßen, Diskuswerfen und Speerwurf gab es nur recht kleine Starterfelder. So konnte sich Maximilian Bung im Kugelstoßen vom 9,37 Meter auf 9,61 Meter steigern, was ihm den Bronzeplatz einbrachte. Noch stärker steigern konnte sich Oskar Sievering , um 99 Zentimeter, auf 8,61 Meter und kam damit auf Platz 5.


Im Diskuswurf kamen unsere Werfer nicht so recht an ihre persönlichen Bestleistungen heran und so musste sich Maximilian Bung mit Platz 4 (25,00 Meter) und Oskar Sievering Platz 5 (24,97 Meter) zufriedengeben.
Ähnlich verlief auch das Speerwerfen, das Paul Tittel mit 29,23 Meter Platz 8 einbrachte und Maximilian Bung kam überhaupt nicht zurecht und blieb mit 22,27 weit unter seiner Bestleistung und kam auf Platz 11.

Langsamer Start bei der U12


Bei der männlichen Jugend M12 war es nach der Kinderleichtathletik die erste richtige Meisterschaft. Im Sprint konnten wir den anderen Berliner Vereinen noch nicht die Stirn bieten und so blieb es bei den Vorlaufzeiten über 75 Meter bei 11,68 Sekunden für Julian Heintze und 11,95 Sekunden für Benjamin Klonowski. Um in dieser Disziplin ins B-Finale zu gelangen waren mindestens 11,20 Sekunden zu laufen.


Anders sah es beim 800 m Lauf aus. Hier kam Benjamin Klonowski auf beachtenswerte 2:33,01 Minuten und verbesserte sich um 8,06 Sekunden und schrammte knapp an den Medaillenrängen mit Platz 4 vorbei. Benjamin Scholz kam mit 2:49,91 Minuten auf Platz 14 und Milan Constantin 3:02,71 Minuten auf Platz 15.


Benjamin Klonowski und Benjamin Scholz traten auch über die 60 m Hürdenstrecke an. Benjamin Scholz kam im Vorlauf auf 11,75 Sekunden und qualifizierte sich für das Finale und lief dort als Fünfter in 11,95 Sekunden ins Ziel. Benjamin Klonowski konnte sich als Vierter seines Vorlaufes mit 13,89 Sekunden leider nicht qualifizieren.

Silber im Kugelstoßen


Im Kugelstoßen wurden unter den drei gestarteten Teilnehmern wie folgt verteilt: Sieger Leopold Brettschneider (1. VfL Fortuna Marzahn) mit 9,93 Meter. Julian Heintze (LG Süd Berlin) steigert sich von 5,26 Meter auf 5,30 Meter und Platz 3 geht an Nicklas Oliver Präsing (RSV Eintracht Berlin) mit 5,26 Meter.
Im Diskuswurf war Nicklas Oliver Präsing um 5 Zentimeter besser als Julian Heintze, der mit 16,82 Meter auf Platz 6 kam.


Im Speerwurf standen die LG Südler Benjamin Scholz und Milan Constantin auf der Startliste. Benjamin Scholz kam mit 18,85 Meter aus dem Vorkampf, in den Endkampf und konnte sich leider nicht weiter steigern und kam auf Platz 6. Milan Constantin dagegen verbesserte seine persönliche Bestleistung um 13 Zentimeter und kam mit 16,88 Meter auf Platz 8.


Als weibliche Teilnehmerin in der W13 hatten wir nur Yasmin Sophie Amasheh und Josephine Pöschl in den Wurfdisziplinen am Start.

Silber im letzten Versuch verloren


Yasmin lag bis zum letzten Versuch ihrer Gegnerin Skadi-Helene Zänkert (LAC Berlin) auf dem Silberplatz, der ihr mit dem letzten Stoß von 8,60 Meter entrissen wurde und sie sich mit 8,51 Meter und der Bronzemedaille zufriedengeben musste.


Ein ähnliches Duell spielte sich bei den beiden Athletinnen auch im Diskuswurf ab, wo bei Zänkert gleich im ersten Versuch mit 19,37 Meter startete und Yasmin sich von 14,90 Meter im 3. Versuch auf die Tagesbestweite von 19,25 Meter steigerte, ihr aber nur Platz 4 einbrachte.


20 Athletinnen kämpften im Speerwurf um Meisterehren. Während Josephine Pöschl mit 2 Mal 17,65 Meter begann, konnte Yasmin Sophie Amasheh erst mit 2. Versuch mit gleicher Weite nachlegen. Diese Leistungen waren für sie Tagesbestweiten und brachten Platz 15 für Josephine und Platz 16 für Yasmin ein.

Titel erfolgreich verteidigt


Nur Viktoria Kamml war die LG Süd Vertreterin der jüngsten Altersklasse W12 und wollte nach ihrem Titelgewinn im Vorjahr über 800 Meter, diesen verteidigen. Als Favoritin (Bestzeit in diesem Jahr beim LG Süd Pfingstsportfest mit 2:26,21 Minuten) sollte ihr das auch gelingen. In 2.35,56 Minuten hatte sie vor der zweiten Läuferin 1,45 Sekunden Vorsprung und konnte klar als Siegerin nach Hause fahren.

Viktoria Kamml

Auch in diesem Jahr wird Viktoria Kamml (W12) Berliner Meisterin im 800 m Lauf

Der Weitsprung war für Viktoria eine weitere Disziplin, die in zwei Riegen ausgetragen wurde. In ihrer Riege 2 kam sie mit 3,83 Meter auf Platz 4 und in der Rangfolge aller 37 Springerinnen kam Viktoria auf Platz 19.  

Nach diesen Erfolgen der U14 mit 2 Meistertiteln, 1 x Silber und 3 x Bronze können wir weiter aufbauen. Sicherlich wäre es noch schöner gewesen, wenn noch mehr LG Südler an dieser Meisterschaft teilgenommen hätten.


Foto: (c) by Denise Heidinger + Katharina Kamml

 



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