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11.01.2020

Schlegel-Sportfest (Tag 1) Frauen/Männer/U20



Sportberichte
Kalli

Mit über 637 Teilnehmern und 1.212 Meldungen war das zweite Sportfest in diesem Jahr in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle am Wochenende gut besetzt. Am Samstag hatten die U20-Jugendlichen den Vortritt.

Mangels genügender Starter gab es für die männlichen Jugendlichen U20 über 60 Meter Hürden gleich den Finallauf. Vincent Glaue auf Bahn 7 erkämpfte sich gegen Superwat vom OSC Berlin (8,47 Sekunden) Platz 2 und verpasste mit 8,52 Sekunden nur um zwei Hundertstel (8,50) die Quali für die Deuschen Jugendmeisterschaften Mitte Februar in Neubrandenburg. Nach seiner eigenen Einschätzung sollte diese Quali am kommenden Wochenende bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften fallen.  


Vincenz G'laue

Im ersten 60 Meter Hürdenlauf in diesem Jahr in der Altersklasse U20 verfehlt Vincenz Glaue mit 8,52 Sekunden die Quali für die Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaft um 2 Hundertstel


Der zweite Wettbewerb war für Vincent war an diesem Tage der Weitsprung. Der Anlauf saß beim Einspringen gleich perfekt, aber im Wettkampf trat er bei den ersten beiden Versuchen nur minimal auf die Plastilineinlage, über. Im dritten Versuch des Vorkampfes sprang er 6,19 Meter. Im Endkampf wollte er es noch einmal wissen. Nach 6,14 Meter im 4. Versuch, stellte sich wieder ein Fehlversuch ein und da setzte er alles auf eine Karte und hakte beim Absprung mit seinen Fuß. So konnte er nach dem Sprung auch nicht mehr auftreten und die Sanitäter stellten als erste Diagnose einen Bündelfaserriß. So wurde seine Leistung mit Platz 5 gewertet. Wir wünschen Vincent Glaue an dieser Stelle bereits schnelle Genesung.


Vincenz Glaue

Kein Freuenschrei -sondern der Schmerz der Verletzung im letzten Versuch beim Weitssprung von Vincenz Glaue


Tonia Albrecht (U20) war die LG Süd Vertreterin über 200 Meter bei denen Sieger und Platzierte in 10 Zeitläufen ermittelt wurden. Tons gewann ihren 8. Zeitlauf in inoffiziellen 29,78 Sekunden, die später auf 29,77 Sekunden korrigiert wurden. In der Rangfolge aller Läufe war das für Sie Platz 25 von 37 Starterinnen.


Tonia Albrecht

Tonia Albrecht (weibliche Jugend U20) sprintet über 200 Meter 29,77 Sekunden


Im Wettbewerb der männlichen Jugend U20 über 200 Meter waren Yannik Ruef und Till Czisnik gemeldet. Yannick Ruef war mitten im Hochsprung Finale und so vertrat Till die LG Süd Farben. Im 6. von 10 Zeitläufen rang Till auf der Zielgeraden seinen Konkurrenten Timo Liedemit (1. LAV Rostock) nieder und gewann seinen Lauf in neuer persönlicher Bestzeit von 23,79 Sekunden und verbesserte sich um 25 Hundertstel. In der Wertung der Rangfolge kam Till auf Platz 8.


Till Czisnik

Bei so einem Rennen stehen Till Czisnik auch die Haare zu Berge


Im Hochsprung Finale der männlichen Jugend U20 stieg Yannick Ruef bei 1,73 Meter ein und übersprang die nachfolgenden Höhen 1,76-1,79 Meter jeweils im 1. Versuch. Nach einem Fehlversuch bei 1,82 Meter folgte 1,85 im ersten Versuch. Bei 1,88 Meter war aber an diesem Tage erst einmal Ende und so kam Yannick auf Platz 3 mit gleicher Leistung wie der Zweite Max Donath vom RSV Eintracht Berlin.


Yannick Ruef

Yannick Ruef (U20) überwindet 1,85 Meter und kommt auf Platz 3


In 4 Zeitläufen der Männer wurden die Sieger und Platzierte über 200 Meter ermittelt. Im 3. Zeitlauf hatte Raven Scheller den amtierenden 200 m Hallenweltmeisterschaft der M50, Roland Gröger (TopFit Berlin) mit im Rennen,  daß war aber kein Hindernis. In 23,81 beendete er sein Rennen und kam in der Rangfolge auf Platz 6 aller 15 Teilnehmer.


Raven Scheller

Platz 6 in der Rangfolge im 200 m Lauf der Männer für Raven Scheller in 23,81 Sekunden


Nach seiner Zeitverbesserung über 200 Meter, trat Till Ciznik zwei Stunden später über die 400 Meter noch einmal an. In fünf Zeitläufen wurde auch hier die Rangfolge ermittelt. Till bekam wie beim 200 Meter Lauf die ungünstige Bahn 4 im 4. Zeitlauf zugelost. Trotz dieser negativen Ausgangssituation drückte er auch über diese Distanz seine bisherige Freiluft Bestzeit von 52,12 Sekunden um 66 Hundertstel auf 51,46 Sekunden, was überraschenderweise in der Reihenfolge aller Teilnehmer Rang 3 war.


Till Czisnik

Auch über 400 Meter verbesserte sich Till Czisnik (U18) auf 51,46 Sekunden und wird Dritter


Auch Kathrin Staritz-Thams wollte bereits die Norm (61,80 Sekunden) für die Norddeutschen Hallen-Meisterschaften Anfang Februar in Hannover abhaken. So ging sie beherzt die Strecke an und ließ sich nicht von Ihrem Sieg im 3. Zeitlauf abhalten. Nach 62,22 Sekunden blieben die Uhren stehen und konnte ihre bisherige Bestleistung um 8 Hundertstel verbessern. Das reichte zu Platz 7 in der Gesamtreihenfolge.


Kathrin Staritz-Thams

Kathrin Staritz-Thams (Fr) siegt im 3. Zeitlauf in 62,22 Sekunden über 400 m Lauf


Bei den Männern war auch für Raven Scheller die 400 Meterstrecke der zweite Start am Samstag. In 3 Läufen wurde über Sieg und Niederlage entschieden. Im 2. Zeitlauf setzte er sich gegen Niclas Schmidt vom SCC Berlin (53,65) in 53,41 Sekunden durch und kam in der Rangfolge auf Platz 5.

Am Abend traten die 1.500 m Läufer ins Rampenlicht. Emily Berentin startete bei den Frauen. In einem sehr couragierten Rennen lief bis 1.000 Meter alles nach Plan, aber dann tat sich eine Lücke auf und Emily hatte auf der Strecke zwischen 1.000 Metern und 1.400 Metern keinen direkten Kontakt zur Frontläuferin und so kam sie auf 5:09,41 Minuten zum Saisoneinstieg.

Start 1500 mit Emily Berentin

Start der weiblichen Jugend U20 und Frauen zum 1.500 m Lauf

Ähnliche Situation ergab sich auch für Lennart Tiemann beim Männerrennen. Während Marvis Sydow sich die ersten Runden ziehen ließ und nach 800 Metern erst die Führung übernahm, um das Tempo hochzuhalten, gab es erst in der Endphase einen spannenden Zweikampf. In der Endphase des Rennens musste er sich aber gegenüber dem OSCer Christopher Brandt (4:16,83) geschlagen geben und landete mit 4:17,63 Minuten auf Platz 2. Lennart Tiemann hatte einen kleinen Abstand zur Führungsriege und musste weite Teile der Strecke alleine laufen, dafür konnte er sich zum Schluß über seine neue 1.500 Meter Bestzeit von 4:48,79 Minuten freuen.

Fotos: (c) by Karl-Heinz Flucke

 



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