Categories: Sportberichte
      Date: Jan 17, 2015
     Title: BBM Hallenmeisterschaften U20/U16 in Potsdam 1. Tag

Glück und Pech trafen am ersten Tag der Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften in Potsdam aufeinander, trotzdem fielen 2 Titel an die LG Süd Berlin und es gab wieder eine Reihe von Leistungsverbesserungen.

Bereits im ersten Vorlauf der männl. Jugend M14 setzte Gerrit Jaenicke mit 8,02 s ein erstes Zeichen, obwohl in den folgenden Vorläufen vier Berliner schneller als Gerrit waren. Im Endlauf machte er aber alles klar und ging als Sieger mit 7,79 s vor Ertunc Termiz von TSV Spandau 1860 der 7,80 s hervor.

60 m Finale

Hart gekämpft wurde im 60 m Finale der M14 - Erst der Zielfotoentscheid brachte das Ergebnis für Gerrit Jaenicke

Mit dieser Entscheidung war Gerrit erst einmal stolz als neuer Titelträger und mußte auch kurz danach beim Hochsprung antreten.

Gerrit Jaenicke

Berliner Schülermeister über 60 m wird Gerrit Jaenicke in 7,79 s

Seine Vereinskameraden  Yannik Ruef verbessere sich auf 8,77 s und Ole Specht auf 8,81 s 

Beim Einspringen beim Hochsprung passierte es, als er mit dem Schwungbein in die Höhe stieg und ihn ein stechener Schmerz ihn heimsuchte. Die Diagnose hieß: Muskelfaserriß und hoffentlich nicht noch Schlimmeres. Somit fielen die weiteren Wettbewerbe: 300 m und 800 m aus. Es heißt nun PECH (Pause - Eis - Compression - Hochlegen) gehabt und fällt für mindestens zwei Monate aus. Wir wünschen ihm an dieser Stelle recht gute Genesung.

Schon bald hatten wir eine weitere jugendliche Athletin im Finale, denn Tari Holz verbesserte sich wiederum im Vorlauf auf nunmehr 8,57 s und bestätigte diese Leistung auch noch mal im Finale, wo sie Fünfte wurde.

60 m Finale W14

60 m Finale der Berliner W14 Jugendlichen mit Tari Holz

Im ersten Zeitlauf über 800 m der weiblichen Jugend W15 wurde gleichin den ersten Runden breit gefächert gelaufen. So mußte man schon auch auf die dritte Bahn ausweichen um die Position zu halten, aber wie eine Woche zuvor war bei Emma Waldschmidt der "Akku" bei 600 m leer und kam als Sechste in 2:37,45 min. ins Ziel.

Emma Waldschmidt

800 m Läuferinnen auf Tour in der ersten Runde mit Emma Waldschmidt

Im ersten Zeitlauf über 800 m der weiblichen Jugend W14 hatten wir gleich zwei Eisen im Feuer. Schon bald riß eine Lücke und so kam Tonia Albrecht auf den Bronzeplatz in 2:43,80 min. und nur einen Platz hinter ihr lief ihre Vereinskameradin und Freundin Tari Holz (2:48.46 min.) ein.

Tari und Tonia

Platz 3 und Platz 4 für unsere W14 Läuferinnenim 800 m Finale - Tonia Albrecht und Tari Holz

Unser männlichen Jugendlichen Till Hoffmann (M15) verbesserten sich im 800 m Lauf von 2:38,26 auf 2:36,31 min.  Ole Specht  kam mit 2:37,55 min. nicht über Platz 7 und Yannik Ruef in 2:42,09 min. über Platz 9 aller Berliner M14 Läufer hinaus.

Unsere U18er weiblichen Jugendlichen starteten in Potsdam über 200 m in die ältere Altersklasse U20 hoch. Im dritten Zeitlauf ging Carolin Einmold auf der nicht geliebten Innenbahn an den Start. Mit 28,28 s blieb sie hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. In der Rangfolge aller Berliner und Brandenläuferinnen war das Platz 18 oder Platz 6 aller Läuferinnen des Jahrgans 1998.

Caro Einmold

Kraftvoll in die 200 m Hallenrunde startet Carolin Einmold (U18)

Anders sah es bei Dennise Heidinger aus, die klar ihren 4. Zeitlauf in 26,96 s gewann und in der Rangfolge sich Platz 7 und damit eine Urkunde sicherte. Als Dirtte ihres Jahrgangs aller Berliner und Brandenburger Läuferinnen kann sie stolz auf diese Leistung bei den U20ern sein.

Denise Heidinger

Denise Heidinger als Siegerin ihres 200 m Zeitvorlaufs

Am späten Nachmittag wurden die Meisterschaften im 3.000 m Lauf ausgetragen. Kurzerhand hat man die U18 und U20 Altersklassen zusammen geworfen was bei den enormen Leistungsunterschieden für die Spitzenläufern im hintern Teil des Rennes mit vielen Überholmanövern verbunden war. Ziel von Jurek Odenbach (U18) sollte die Erfüllung der Quali (9:02,20 min.) für die Deutschen Jugendmeisterschaften am 15. Februar in Neubrandenburg sein. Sofort zog der Potsdamer Lasse Lührsauf und davon und Jurek mußte die 15 Runden im Alleingang durchlaufen. Bei 9:11,42 min. blieben die Uhren im Ziel stehen, was für ihn erst einmal eine Leistungsverbesserung um 2,55 Sekunden bedeutet, aber zur Quali fehlten noch 9,22 Sekunden. Mit dieser Zeit läuft der sich auf Rang 3 der aktuellen DLV-Bestenliste der U18,

Lob und Anerkennung an Jurek für den zweiten Titel für die LG Süd an diesem Tage.

Jurek Odenbach

Berlin-Brandenburgischer Meister im 3.000 m Lauf der U18 wird Jurek Odenbach in 9:11,42 min.

Fotos: (c) Lars Albrecht und Karl-Heinz Flucke